Spektrum

Die Firma ZORN INSTRUMENTS bietet dynamische Varianten bekannter Laborversuche zur Prüfung der mechanischen Belastbarkeit von Böden und Mineralstoffgemischen an. Neben dem dynamischen ZORN CBR (Labor) zum Beispiel einen modifizierten Plattendruckversuch mit dem ZORN LAB zur Ermittlung des dynamischen Verformungsmoduls auf klassischen Proctorproben. ZORN CBR und ZORN LAB sind vergleichsweise neue Lösungsansätze in der Materialprüfung für den Straßen- und Verkehrswegebau. Aus beiden Versuchen lassen sich Leistungskennwerte ermitteln, die speziell in der Planungsphase für den Straßenbau von großem Wert sind. Anwendung finden ZORN CBR und ZORN LAB daher z.B. bei der Konzeption und beim Entwurf von Fernstraßen. Hiermit wird auch der spätere Einsatz des Leichten Fallgewichtsgerätes ZORN ZFG als Qualitätsprüfinstrument in der Ausführungsphase ermöglicht.

 

Proctorversuch DIN 18127

Die Dichtebestimmung von Mineralstoffgemischen in Abhängigkeit vom Wassergehalt zählt zu den grundlegenden Versuchen im Erdbaulabor. Mit diesem Versuch wird in Abhängigkeit vom Feinkornanteil die Eignung des Materials für den Einsatz im Verkehrswegebau bestimmt. Im Vergleich mit der Trockendichte des auf der Baustelle entnommenen Materials wird die für den Verdichtungsgrad verantwortliche Proctordichte DPr ermittelt. Die Dichtebestimmung von Mineralstoffgemischen in Abhängigkeit vom Wassergehalt zählt zu den grundlegenden Versuchen im Erdbaulabor. Mit diesem Versuch wird in Abhängigkeit vom Feinkornanteil die Eignung des Materials für den Einsatz im Verkehrswegebau bestimmt. Im Vergleich mit der Trockendichte des auf der Baustelle entnommenen Materials wird die für den Verdichtungsgrad verantwortliche Proctordichte DPr  ermittelt.

Versuch nach TP Gestein-StB Teil 5.6:

„Der Dynamische CBR-Wert ist ein komplexer Festigkeitskennwert, der von der Festigkeit, der Kornform, der Frostbeständigkeit und der Kornrauhigkeit des Einzelkorns, der Kornzusammensetzung, des Gehaltes an Feinanteilen, des Wassergehaltes und der Verdichtung des Baustoffgemisches sowie der Wasserempfindlichkeit der im Baustoffgemisch enthaltenen Feinkornanteile abhängt. Er kann zur Beurteilung der Frostempfindlichkeit oder zur Einschätzung der Befahrbarkeit und Verdichtbarkeit sowie der Tragfähigkeit des eingebauten Baustoffgemisches dienen.“

Auch hier wird die Bodenprobe nach Proctor eingebaut und über einen Stempel von 50 mm Durchmesser mit einer Belastungsvorrichtung nach TP StB Teil 4.3 belastet.

Besonderheiten

Die Berechnung des Dynamischen CBR Wertes basiert auf einer Kraft- / Setzungskurve. Mit Hilfe einer Potenzfunktion wird diese angenähert. Die Parameter der Potenzfunktion werden aus den Setzungswerten 2,5 mm und 5,0 mm abgeleitet. Mit der Skalierung des Stempeldruckes erscheint der Dynamische CBR Wert in Prozent (%), analog zum klassischen Versuch. Unter Berücksichtigung der maximalen Stoßkraft (7.070 N) und des Druckstempeldurchmessers (50 mm) sowie dem Einsetzen der Eindringtiefe s wird der Dynamische CBR nach einer angegebenen Gleichung berechnet.
 

Sprechen Sie uns sehr gern an:

Dipl.-Phys. Klaus Rönnebeck

Entwicklung

Telefon: +49 3931 25273-25

E-Mail: roenne(at)zorn-instruments.de

Schnelligkeit, Reproduzierbarkeit und Sicherheit

California Bearing Ratio (CBR) ist ein Standardtest zur Bestimmung der Tragfähigkeit von Böden im Erd- und Grundbau. Bei seiner klassischen Ausführung (statisch) dringt ein Stempel von 50 mm Durchmesser mit konstanter Geschwindigkeit (1,27 mm/min) in eine nach Proctor verdichtete Bodenprobe ein. Die resultierende Kraft wird mit der Kraft eines Standardbodens bei gleicher Eindringtiefe ins Verhältnis gesetzt. Das Ergebnis wird in Prozent (%) ausgewiesen. CBR in der klassischen Durchführung ist arbeitsaufwendig, zeitraubend und im Ergebnis leider oft ungenau. Der Versuchsaufbau des ZORN CBR nutzt die aus dem Dynamischen Plattendruckversuch bekannten Vorteile: Schnelligkeit, Reproduzierbarkeit und Sicherheit in der Durchführung.
 

ZORN LAB

Mit diesem Versuch geht ZORN INSTRUMENTS in der Bodenanalytik noch einen Schritt weiter. Eine nach Proctor eingebaute Bodenprobe wird mit einem modifizierten Fallgewichtsgerät (ZORN LAB) und unterschiedlichen Bodenpressungen auf die Tragfähigkeit untersucht. Im Falle von Feinkornanteilen zeigen sich typische Tragfähigkeitsverluste in Abhängigkeit vom Wassergehalt (Proctorkurve).

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