Leichte Rammsonde ZLR 10

Das Anwendungsgebiet für Rammsondiergeräte liegt in der geologischen Erkundung von Böden. Sie dienen der Ermittlung von Schichtgrenzen bei der Untersuchung des Baugrundes für Gebäude-, Brücken-, Straßenbau oder sonstige Bauwerke, zur Nachprüfung von Verdichtungsarbeiten und Schüttungen sowie zur Bestimmung der Lagerungsverhältnisse rolliger Böden. Außerdem können damit Informationen über bodenphysikalische Kennziffern zur Beurteilung der Belastbarkeit des Bodens und für Standsicherheitsfragen gewonnen werden.

Weiterhin können die Ergebnisse dazu verwendet werden, die voraussichtlichen Rammeigenschaften des Bodens zu bestimmen, da hier eine gewisse Ähnlichkeit zwischen der Rammsondierung und der Rammung von Pfählen besteht. Mit Rammsonden können verhältnismäßig leicht und schnell gute Bodenaufschlüsse gewonnen werden. Sondierungen mit der „Leichten Rammsonde“ können bei nicht zu festem Boden im allgemeinen bis zu Untersuchungstiefen von etwa 8 bis 12 m durchgeführt werden. Bei festeren Böden und größeren Tiefen ist die „Schwere Rammsonde“ und bei Sondierungen im Bohrloch ist die „Standardsonde“ zu verwenden.