Schlaghärtemessgerät HPS

zur Prüfung von Beton mit dichtem Gefüge und der Brinell-Härte von Metallen

Das Schlaghärtemeßgerät HPS arbeitet dynamisch. Der Kugeleindruck wird durch einen Schlag erzeugt. Die Schlagarbeit wird in einer Feder gespeichert. Das Gerät wird von Hand an die Probe gedrückt und dabei die Feder gespannt. Nach Erreichen des Sollwertes wird der Hammer freigegeben, der über eine Kugel einen bleibenden Eindruck in der Probe erzeugt. Mit Hilfe einer Meßlupe wird der Eindruck gemessen.

Verwendungszweck

Eine unmittelbare Prüfung des Betons ermöglicht das Kugelschlagverfahren, das mit geringem Aufwand eine größere Anzahl Meßwerte liefert, ohne den Prüfkörper zu zerstören. Hierbei wird aus der Größe der Durchmesser von Kugeleindrücken, die auf dem zu untersuchenden Betonkörper angebracht werden, die Würfeldruckfestigkeit des Betons abgeschätzt.

Die Richtlinien für diesen Prüfversuch sind in DIN 1048 Teil 2 niedergelegt. Das Gerät findet auch Verwendung für die Untersuchung metallischer Werkstoffe, insbesondere für die Prüfung großer Werkstücke. Die gemessenen Werte sind dabei lediglich Vergleichszahlen, die jedoch durch Umrechnungskurven in Beziehung zur Brinellhärte gebracht werden können.

Technische Daten

Schlagarbeit: einstellbar auf 1,225 Joule u. 4,90 Joule
Prüfkugeldurchmesser: 10 mm und 5 mm
Abmessungen: 370 x 140 x 100 mm
Gewicht: 2 kg netto, 8 kg brutto

Zubehör im Messgerätekoffer:

  • Messlupe 10fach 0 .. 10 mm Messbereich
  • Härtenormalie zur Justierung der Schlagkraft
  • Ersatzkugeln