ZORN ZFG Asphalt Tester

ZORN AT Designstudie - ZORN AT-3000 GPS

Der ZORN AT ist aktuell das weltweit modernste Feldprüfgerät zur Bewertung der Verdichtungsqualität von Asphalt und zur Ermittlung der sicheren Befahrbarkeit von Asphaltschichten.

Mit dem in 2019 von der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V. (FGSV) veröffentlichten "Hinweispapier frühere Verkehrsfreigabe" liegt eine erste technische Norm für den Einsatz des ZORN AT vor. Der Einsatz des revolutionären Prüfgerätes ermöglicht dem Anwender eine verbindliche Bestimmung der Befahrbarkeit von Asphaltschichten. Das Hinweispapier ergänzt die im deutschen Regelwerk für den Asphaltbau vorgeschriebenen Wartefristen beim Einbau von Binder- und Deckschichten. Dem Wunsch nach kürzeren Bauzeiten kann so besser entsprochen werden, bei gleichzeitiger Sicherung der Asphaltqualität . Die vertragliche Einbindung von Prüfungen mit dem ZORN AT hilft zudem, rechtliche Probleme zwischen Auftragnehmer und -geber zu vermeiden.

Als Hilfsmittel zur Bestimmung der Asphalt-Verdichtungsqualität an Ort und Stelle bietet der ZORN AT darüberhinaus eine wertvolle Ergänzung zu den obligatorischen Materialprüfungen im Labor.

Die Prüfung mit dem ZORN AT beruht auf dem Wirkungsprinzip des Leichten Fallgewichtsgerätes für den Boden. Sein Einsatz ist genau wie beim ZORN ZFG denkbar einfach. Modernste Sensortechnologie im ZORN AT sichert höchste Präzision und Wiederholgenauigkeit der Prüfungen auch auf ausgehärteten Asphaltschichten.

 

 

ZORN AT-3000 GPS

Modifiziertes Leichtes Fallgewichtsgerät zur Bestimmung des Freigabewertes AVF für frisch eingebauten Asphalt (Binder- und Deckschichten) entsprechend H FVA (Hinweise zur Früheren Verkehrsfreigabe von Verkehrsflächen aus Asphalt).

Funktionsweise:

Der ZORN AT-3000 GPS ist eine modifiziertes Leichtes Fallgewichtsgerät ZFG im Sinne des Hinweispapiers H FVA. Das Gerät ist genaustens auf die Anforderungen der früheren Verkehrsfreigabe bestimmt. Ein 10kg Fallgewicht erzeugt eine Stoßkraft von 6,28 kN und drückz damit einem Stempel von 50 mm Durchmesser vertikal gegen die Straßendecke. So simuliert das Prüfgerät den fahrenden Verkehr und ermöglicht ab einer Oberflächentemperatur von 60° C die Beurteilung der Verformungsbeständigkeit der Asphaltschichten. Die Verformung des Asphalts wird über die Stempelbewegung ermittelt. Ein Beschleunigungssensor liefert präzise Daten zur Setzung und Geschwindigkeit des Stempels. Die jeweiligen Werte fließen in die Berechnung eines Kennwertes ( Avf) in Prozent ein. Der ZORN AT-3000 GPS erledigt diese Berechnung für jeden Prüfpunkt automatisch.

 

Freigabe Kennwert:

Die Oberflächenverformung enthält zunächst elastische sowie irreversibel, plastische Anteile. Bei ausreichender Abkühlung und Aushärtung des Asphalts erreicht diese einen Minimalwert von 0,2 mm undist ausschließlich elastisch. Eine Asphaltfläche gilt als sicher befahrbar, wenn alle vorgegebenen Prüfpunkte Avf= 100% erreicht haben. Das Prüfverfahren eignet sich für Binder- und Deckschichten. Für den ZORN AT-3000 GPS liegen Erfahrungen mit Splitt-Mastix-Asphalt (SMA) sowie anderen Asphaltarten vor.

Hintergrund:

Werden stark befahrene Asphaltstraßen saniert, besteht zunehmend der Wunsch nach verkürzten Abkühlfristen und der Möglichkeit einer früheren Verkehrsfreigabe. Die heranzuziehende Norm ZTV Asphalt-StB erlaubt zwar grundsätzlich eine Verkürzung der Standardfristen (24/36 Stunden) Allerdings können sich hieraus bauvertragliche Unsicherheiten ergeben. Ein Arbeitskreis der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) hat hierzu die "Hinweise zur Früheren Verkehrsfreigabe von Verkehrsflächen aus Asphalt (H FVA)" erarbeitet. Das Wissensdokument hilft Auftraggebern und Bauunternehmenn gleichermaßen, die Rahmenbedingungen für Baumaßnahmen so zu gestalten, dass eine frühere Verkehrsfreigabe rechtssicher möglich ist.Verkürzte Bauzeit und hohe Qualität sind dabei kein Widerspruch. Grundlage hierfür bildet die Prüfung des eingebauten und verdichteten Asphalt mit dem ZORN AT-3000.

Technische Ausstattung:

  • Runder Prüfstempel Ø50 mm mit Hochleistungs-Beschleunigungssensor
  • Modifizierte Belastungsvorrichtung mit 10kg Fallgewicht
  • Kalibrierte Stoßkraft 6,28 kN
  • Robuste elektronische Auswerteeinheit mit integriertem Drucker und GPS
  • Wiederaufladbarer Akku zur mobilen Energieversorgung (inklusive 12V Ladekabel)
  • Protokoll Software ZORN FGVF
  • Zwei Leichtbaukoffer für sicheren Transport und Aufbewahrung der Komponenten
  • Temperatursenor

Maße:

      -    Gerät im Prüfbetrieb (ohne Verpackung)

                  o Gewicht:  42,0 kg

                  o Höhe:       120,0 cm

       -    Transportkoffer (ohne Prüfgerät):

                   o Gewicht: 12,6 kg

                   o Höhe:      100 cm L x 31 cm B x 31 cm H

Prüfung:

        -    Dauer der Prüfung je Prüfposition (ca.): 1 Minute
        -    Automatische Datenerfassung und Kennwertberechnung
        -    Anzeige der Einzelsetzung je Prüfstoß
        -    Automatische Berechnung des Freigabekennwertes AVF
        -    Automatische Speicherung und Übertragung der Prüfergebnisse per SD-Card.
        -    Drahtlose Datenübertragung zum PC (WiFi) optional
        -    Bediensprachen: Deutsch /Englisch

Kontakt Vertrieb
Frank Dobberkau
Telefon: +49 3931 25273-20
E-Mail: vertrieb(at)zorn-instruments.de

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